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Priester als Beruf

Wer den Beruf des Priesters ausüben will, muss viele Voraussetzungen erfüllen. Eine ist, den Glauben an Gott zu leben. Das Ziel eines Priesters ist es dann vornehmlich, diesen Glauben in Wort und Tat an seine Gemeindemitglieder weiterzugeben. Er predigt aber nicht nur aus der Bibel und verkündet im Gottesdienst das Wort Gottes.

Nein, um den Glauben weiterzugeben, erfordert es weit mehr als in der Kirche zur Gemeinde zu sprechen. Nach der Weihe unterstützen junge Priester als sogenannte Kaplane einen Pfarrer bei seinen seelsorgerischen Aufgaben. Er tauft, schließt Ehen, hält Eucharistiefeiern ab und spricht auf Beerdigungen den Trauernden Trost zu. Auch nimmt er reuigen Gläubigen die Buße ab und erteilt Absolution.

Der Priester und die Arbeit im sozialen Bereich

Da die Religion aber auch das Lehren umfasst, die Beschäftigung mit der Bibel und ihren Inhalten, unterrichten Priester auch in der Schule im Religionsunterricht die Kinder und Jugendlichen und vermitteln ihnen die Inhalte des Glaubens. Oft sind Priester auch außerhalb der Schule an Jugendprojekten beteiligt, unternehmen Ausflüge mit den meist jungen Ministranten, organisieren Zeltlager und beschäftigen sich mit den Anliegen der jungen Gemeindemitglieder.

Es kann auch vorkommen, dass Priester gerade in sozial benachteiligten Gegenden fast schon eine erzieherische/elterliche Rolle übernehmen und dafür sorgen, dass Jugendliche und kirchlich geförderten Einrichtungen in einem sozial einigermaßen gefestigten Umfeld auswachsen. Dafür ist viel Feingespür notwendig. Das braucht ein Priester aber auch, wenn er zum Beispiel im Todesfall einer Familie und den Angehörigen des Verstorbenen Trost spenden und die Beerdigung abhalten muss. Hier ist es oft schwer, den Trauernden den „Sinn“ des Todes klar zu machen und Hoffnung zu geben.

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  1. Wie wird man Priester