Die Stadt Bamberg
Bamberg – das fränkische Rom. Mitten in Oberfranken liegt dieses beschauliche Städtchen mit seinen rund 75.000 Einwohnern auf sieben Hügeln an der Regnitz und wird daher liebevoll mit der einstigen Welthauptstadt im Süden Italiens verglichen. Doch auch, wenn Bamberg eine nicht ganz so bedeutende Bühne des Weltgeschehens ist, verfügt die Stadt über etliche Reize, die einen Urlaub zum Genuss machen.
Hier, in der alten Domstadt, kann der Architekturliebhaber über 1000 Jahre Baukunst bewundern. über allem thront der Dom des Erzbistums, der von Kaiser Heinrich und seiner Gemahlin Kunigunde auf den überresten der Burg Babenberg erbaut wurde. Hier liegt der einzige außerhalb Roms beerdigte Papst begraben, Clemens II. Unter Kaiser Heinrich wurde Bamberg dann auch für kurze Zeit die Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Es folgten prächtige Bauten wie die Neue Residenz gegenüber des Domes und wunderschöne Häuser in der Altstadt. Ganz entzückend ist das Alte Rathaus, das mitten in der Regnitz steht, und über eine Brücke, die Obere Brücke, von beiden Seiten aus begehbar ist. Die gesamte Altstadt Bambergs, die die lange Geschichte der Stadt ebenso spiegelt wie den Fortschritt und die Moderne, wurde vor 17 Jahren – 1993 – auf die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Traditionsbewusstsein und Wirtschaftszentrum treffen hier aufeinander.
Aufgeteilt ist Bamberg in drei „Zonen“: Zwischen den beiden Armen der Regnitz liegt die sogenannte Bürgerstadt, über allem liegt die Domstadt mit dem Dom und recht beschaulich folgt die Gärtnerstadt. In der Domstadt feiern jedes Jahr Tausende die berühmte Sandkerwa im namensgleichen Sandgebiet an der Regnitz. Wer also einen Kulturtrip mit ausgelassenen Abenden verbinden möchte, ist im August zur Sandkerwa mit Bamberg als Ziel bestens beraten.
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